Frankreichrundfahrt im Sommer 2012 – ein Surf-Trip

Frankreichrundfahrt 2012 – ein Surf-Trip Teil2

Es geht weiter auf unserem Surf-Trip der Frankreichrundfahrt fahrt im Sommer 2012.

Landestypisch mit Croissants und Pain chocolat gestärkt fuhren wir der Bretagne entgegen. Das Navi machte uns deutlich, dass wir noch 450km zu bewältigen hatten ehe wir an unserem auserwählten Ziel ankommen sollten.

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Morgat 48.205190, -4.544028

Fünfeinhalb Stunden über einige sehenswerte Nationalstraßen später erreichten wir Finistère- das Ende der Welt. Grau und regnerisch wie der westlichste Zipfel der Bretagne uns empfing, schenkt man dieser Übersetzung schnell glauben.

Den Motor stellten wir am Plage de Goulien in der Region Crozon ab. Der Regen verwehrte uns sogar den lang ersehnten Blick auf das Meer. Nicht gerade einladend und so siegte die Plage-Goulien-Surf-TripSehnsucht nach einer warmen Mahlzeit. In solchen Situationen immer ein Garant für bessere Laune. Der Regen gönnte sich später eine Pause und zum ersten mal erlaubte uns eine größere Sichtweite einen Spotcheck. Natürlich waren wir nicht allein an diesem Strand und nutzten diese Tatsache um uns die Einschätzung der wenigen anderen Surfer anzuhören. Die Aussicht auf gute Wellen hob nochmals unsere Stimmung und wir freuten uns auf den nächsten Tag. Schiebetür auf und- ..Sommer ist anders… Aber die Sehnsucht nach Wärme und Sonnenschein war schnell vergessen, wurde doch eine viel größere Sehnsucht- die nach guten Wellen- gestillt. Also rein in den Neo und geniessen! Die Bedingungen waren vielversprechend.

Den nahe gelegenen Campingplatz „Camping Goulien“ hatten wir eigentlich nur für eine Nacht aufgesucht. Geblieben sind wir vierzehn. Was ist also passiert, das der Wunsch nach einem abwechslungsreichen Spotcheck-Roadtrip plötzlich vergessen war? Der Platz an sich? Saubere und neuwertige Ausstattung zu einem fairen Preis. Oder war es die Gastfreundlichkeit der Inhaberin, eine gut gelaunte französische Omi, die auch gegen Ende der Saison noch immer für das Wohl ihrer Gäste sorgte? Die köstlichen Crêpes und Galettes, die auch spät Abends auf dem Campingplatz in einem cool gestalteten Verkaufswohnwagen zubereitet wurden?

Das ist alles wirklich nett, aber seien wir ehrlich: bei perfekten Wellen die man sich mit zwei anderen „teilen“ muss stellt sich die Frage, ob man weiter fährt, nicht so schnell. Also einfach im Lineup sitzen und sich denken, dass das doch eigentlich nicht sein kann und zufrieden grinsen. Das müssen sich auch zwei andere Surfer im Wasser gedacht haben. Ausgerechnet die beiden hatten wir bereits oft in Dänemark beim surfen gesehen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sich um Patrick von der Surfrider-Foundation Norddeutschland mit seiner Freundin gehandelt hat. Klickt doch einfach mal auf den Link und informiert euch über die Arbeit. Wir sollten immer daran denken, das Meer und die Strände zu schützen und zu versuchen auch immer etwas zurück zu geben.

Im Lineup saßen vier Surfer, wohl wissend welches Privileg ihnen zuteil wurde- weit weg von überfüllten Nord- und Ostseestränden.

Hier die Bilder zum 2 Teil des Surf-Trip

Hier geht es zum ersten Teil der Frankreichrundfahrt: Surf-Trip Teil 1

 

 

 

 

 

 


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