Surf DM 2013

Die Surf DM 2013 (Deutsche Meisterschaften),

es finden in 2013 in St.Girons (Frankreich) vom 21. – 28. September, die Deutsche Meisterschaft im Wellenreiten, statt.

Nach langjähriger Abstinenz kehrt der vom Deutschen Wellenreit Verband organisierte Contest wieder in das schöne St. Girons Plage zurück. Neben dem Wettkampf wird es ein buntes Rahmenprogramm geben und auch Nicht-Surfer und solche, die es werden wollen, kommen auf ihre Kosten. Das Preisgeld von insgesamt 6000 EUR ist das bisher höchste in der Geschichte der SurfDM. Allein die  Open Class wird mit 3000 EUR prämiert. Die Teilnahme lohnt sich also im doppelten Sinn. Mehr Informationen zu Starterklassen, Unterkünften, uvm. sowie aktuelle Informationen findet ihr auf der eigens dafür eingerichteten Eventhomepage www.surfdm.de.

Surf DM 2013 Banner

So die ersten Tage sind vorbei und es wurde bei der Surf Dm kräftig gesurft. Neptun, Poseidon und noch einige andere Meeresgötter haben schon sehr bei den guten Bedingungen geholfen. Hier sind die Videos des ersten und des 2ten Contest-Tages. Viel Spaß beim ansehen und vielleicht auch beim neidisch werden, bei diesen Wellen.

Hier sind die Sieger der Deutschen Wellenreitmeisterschaft 2013

In diesem Jahr wurden bei nahezu perfekten Bedingungen die Surf DM ausgefahren.

  • Open Men Sieger: Arne Bergwinkel
  • Open Woman Siegerin: Janna Hönscheid
  • Longboard Men Sieger: Sebastian Emmert
  • Longboard Woman Siegerin: Daniela Cramer
  • Junioren Sieger: Arne Bergwinkel
  • Juniorinnen Siegerin: Virginia Giesen
  • Cadets Sieger: Joe de Armas
  • Grommets Sieger: Noah Hartl
  • Senioren Sieger: Tim Surtmann
  • Masters Sieger: Michael Robinson
  • Grandmasters Sieger: Rasmus Zaurins
  • Bodyboard Sieger: Oliver Rinder
  • Sup Sieger: Moritz Mauch

Hier findet Ihr die Liste mit allen Teilnehmern und deren Platzierungen bei der DM in diesem Jahr. Ergebnisse 2013 Surf DM

Hier ist die Zusammenfassung der Semifinals und der Finals von der Surf Dm 2013 in Frankreich.


Tag eins der Deutschen Surf DM 2013
Hier seht Ihr die Highlights der Surf-Meisterschaft aus 2013 vom ersten Tag.
Tag zwei der Deutschen Surf DM
Hier könnt Ihr euch die Highlights der Surf-Meisterschaft aus 2013 vom zweiten Tag anschauen.

 

Klassen bei der Surf DM

  • OPEN

Hier darf jeder starten. Mann oder Frau, die Brettauswahl ist frei!

  • OPEN WOMAN

Hier dürfen nur die Frauen an den Start. Die Brettauswahl ist frei!

  • JUNIOREN/JUNIORINNEN

Ihr müsst noch vor dem 01.01. eines jeweiligen Wettkampfjahres unter 18 Jahre sein!

  • CADETS

Die Jungstars dürfen nicht älter als 16 Jahre sein! Ihr müsst vor dem 01.01. eines jeweiligen Wettkampfjahres unter 16 Jahre sein!

  • SENIOREN

offene Klasse für Männer und Frauen ab 28 Jahre (mind. 8 Startmeldungen nötig!)

  • MASTER

offene Klasse für Männer und Frauen ab 35 Jahre (mind. 8 Startmeldungen nötig!)

  • GRAND MASTER

offene Klasse für Männer und Frauen ab 40 Jahre (mind. 8 Startmeldungen nötig!)

  • KAHUNA

offene Klasse für Männer und Frauen ab 45 Jahre (mind. 8 Startmeldungen nötig!)

  • LONGBOARD OPEN

Jeder darf hier starten, lediglich das Surfbrett muss min 9ft. lang sein (mind. 8 Startmeldungen nötig!).

  • LONGBOARD WOMAN

Nur Frauen mit einem Surfbrett von min, 9ft. Länge dürfen starten (mind. 8 Startmeldungen nötig!).

  • BODYBOARD OPEN

Jeder darf hier starten (mind. 8 Startmeldungen nötig!).

Und hier noch weil es so schön war, das Video von der Surf DM 2012


Deutsche Meisterschaften im Wellenreiten

Hier sind auch noch einmal die Regeln für die Surf DM aufgeführt. Nach diesen Regeln wird bewertet.

JUDGING KRITERIEN SIND DIE  ISA- STANDARDS:

“A surfer must perform radical controlled manoeuvres in the most critical section of a wave with power, speed and flow to maximise scoring potential. Innovative/ progressive surfing as well as variety of repertoire (manoeuvres) will be taken into consideration when rewarding points for waves riden.” “The surfer who executes the criteria with the maximum degree of difficultly and commitment on the waves shall be rewarded with the higher scores”
Diese Kriterien gelten für alle Klassen! Egal ob Shortboarder/in, Longboarder/in oder Bodyboarder/in, jeder soll radikale und vor allen Dingen kontrollierte Manöver in der kritischen Sektion der Wellen surfen. Die Judges achten bei jeder gesurften Welle besonders auf das erste gefahrene Manöver. Wer hier risikofreudig und radikal surft, setzt alles auf eine Karte und wird auch dementsprechend belohnt! Je enger die Turns im kritischen Teil der Welle gesurft werden, umso höher die Wertung. Mit der kritischen Sektion ist der steilste Teil der Welle (pocket) kurz vor dem Umschlagen gemeint, in dem der Surfer ein höheres Risiko eingeht, die Kontrolle über sein Brett zu verlieren.
Nicht die Anzahl der Manöver stehen im Vordergrund sondern wie und mit welcher Variation Manöver gefahren werden. Ein starker radikaler Topturn zur Beginn einer Welle kann durchaus mehr Punkte einfahren, als ein paar unkontrolllierte Cutbacks. Es ist nur wichtig zu wissen, dass ein Manöver erst dann mit der vollen Punktzahl belohnt wird, wenn es komplett ausgefahren ist. Wer vorher ins Wasser fällt bekommt sein Manöver auch nur bis zu diesem Punkt bewertet. Longboarden wird mit genau den gleichen Kriterien bejudged wie auch alle anderen Shortboardklassen! Nicht nur radikale Manöver werden gerne gesehen sondern auch Oldschoolmanöver wie Hangfive, Hangten, Crosssteps oder Fin- first- Take-off. Hier steht ganz klar die Kontrolle im Vordergrund. Ein Manöver sollte immer funktionell sein. Ein Handstand auf dem Longboard sieht zwar spektakulär aus, bringt jedoch keine Punkte ein.
Um die maximale Punktzahl zu bekommen, sollten sowohl innovative wie traditionelle Manöver miteinander verbunden werden. Auch beim Bodyboarden stehen radikale und besonders kontrollierte Manöver ganz oben auf der Werteskale. Wichtig ist ein gut gefahrener Bottomturn der jeden Rollo, ARS oder 360 perfekt einleiten kann. Generell wird jede Welle gewertet, sobald ihr eure Hände vom Rail löst oder beim Bodyboarden in die Welle gleitet! Die Heats (Läufe) können mit bis zu 6 Startern gefahren werden. Jeder von euch trägt ein farbiges Lycra, was vor jedem Heat beim Beachmarshal abgeholt werden muss. Im Vorfeld wird vom Contestdirector festgelegt, wie lange ein Heat laufen soll. Meist zwischen 15 und 30 Minuten. In der vorgegebenen Zeit dürft ihr nun euer Können unter Beweis stellen und bis zu 15 Wellen surfen, wobei die zwei besten Wertungen eines jeden/er das Endresultat ergeben.
Der Wettkampfbereich wird mit zwei großen Fahnen eingegrenzt. Es sollte nur in dieser Zone gesurft werden. Wer außerhalb der Zone eine Welle anstartet, läuft Gefahr, diese nicht bewertet zu bekommen!

In den letzten Jahren hat sich die “Paddel- Out- Time” immer mehr in die Deutsche Meisterschaft integriert. Das bedeutet, jeder Surfer/in darf meist 5 min. vor Heatbeginn ins Lineup paddeln und sich vor Heatbeginn im Wasser positionieren. Wichtig ist nur, dass der laufende Heat nicht behindert wird! Ein visuelles sowie akkustisches Signal leitet jeden Heat ein und ab!

Interferenceregeln:
Der- oder diejenige, die die Welle näher am Brechungsrand der Welle anstartet, hat Vorfahrt!!!
Kein/e Surfer/in darf von seinen/ihren Mitstreiter/innen so behindert werden, dass dadurch das “scoringpotential” eingeschränlt wird. Bei einer interference wird dem oder derjenigen, der/die das “scoringpotential” eines/er Mitstreiter/in behindert hat, die gesurfte Welle als 0 Punkte- Welle angerechnet. Zur Errechnung des Endresultats wird zusätzlich von der zweitbesten Welle die Hälfte der Punkte gestrichen! Bei zwei interferences wird der/die Surfer/in disqualifiziert.


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